OGGS

Eltern

Mitmachen möglich machen

Beratung zum Bildungs-und Teilhabepaket (BuT) an der OGGS Immekeppel

Liebe Eltern,

durch das Bildungs- und Teilhabepaket sollen Kinder aus Familien mit geringem Einkommen bessere Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabemöglichkeiten erhalten. Die Leistungen für Bildung und Teilhabe helfen mit, dass Kinder und Jugendliche in Familien mit geringem Einkommen dazugehören und mitmachen können, in Schule, Kita und Freizeit: Z.B. können sie an Ausflügen teilnehmen, am gemeinsamen Mittagessen, Vereins- und Freizeitaktivitäten.

Erhalten Sie

  • Arbeitslosengeld II, (Hartz IV)                    oder
  • Wohngeld                                                       oder
  • Sozialhilfe (SGB XII) oder Sozialgeld        oder
  • Kinderzuschlag                                             oder
  • Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz          

dann können sie für Ihr Kind Leistungen beantragen für:

  • Schulsachen 100€/Jahr
  • Klassenfahrten / eintägige Schulausflüge (auch OGS)
  • Mittagessen in der Schule oder im Kindergarten (Eigenanteil 1,- € )
  • Mitgliedsbeiträge für Sportvereine, Musikunterricht, Ferienfahrten
  • Nachhilfe Im Einzelfall bis zu 35 Std. pro Fach und Schuljahr
  • Zuschüsse zu den täglichen Fahrten zur Schule (mit Bus oder Bahn)
  • Ich lade Sie herzlich ein. Gerne helfe ich Ihnen bei Fragen und der Antragstellung. Rufen Sie mich an und/oder vereinbaren Sie einen Termin.

Barbara Bergfelder        Telefon: 0173-9059-598

Email:                             b.bergfelder@diakonie-michaelshoven.de

Sprechzeiten:                nach Vereinbaraung

Gespräche werden vertraulich behandelt

Ein Angebot der Kinder- u. Familienhilfen der Diakonie Michaelshoven gGmbH,   Pestalozziweg 77, 51503 Rösrath, Fax: 02205-922750

 

 

Die Mitwirkungsorgane der Schule

Die Klassenpflegschaft

Alle Eltern einer Klasse bilden die Klassenpflegschaft. Die Klassenpflegschaft wählt aus ihrer Mitte zu Beginn des Schuljahres eine/n Vorsitzende/n und eine/ Stellvertreter/in.

Sie laden zur Klassenpflegschaftssitzung ein und legen nach Absprache mit der Klassenleitung die Tagesordnung fest. Auch einzelne Eltern können Themen zur Tagesordnung anmelden.

Die Klassenpflegschaft dient der Zusammenarbeit von Eltern, Lehrer/innen, Schüler/innen. Dazu gehören die Informationen und der Meinungsaustausch über Angelegenheiten der Schule, vor allem aber über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse (z.B. Leistungsüberprüfung, Schulveranstaltungen außerhalb der Schule, Anregung zur Einführung von Lehrmitteln, Erziehungsschwierigkeiten …)

Beide Vertreter nehmen an den Sitzungen der Schulpflegschaft teil.

 

Die Schulpflegschaft

Mitglieder der Schulpflegschaft sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften sowie deren Vertretung mit beratender Stimme.

Die oder der Schulpflegschaftsvorsitzende lädt zur Sitzung ein und setzt die Tagesordnung fest.

Die Schulleiterin/der Schulleiter nimmt beratend an der Sitzung teil.

Die Eltern können jedoch auch unter sich über die Bildungs- und Erziehungsarbeit beraten.

Die Schulpflegschaft wählt eine/n Vorsitzende/n und bis zu drei Stellvertretungen.

Sie wählt außerdem die Elternvertretung für die Schulkonferenz.

Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen aller Eltern der Schule gegenüber der Schulleitung und den anderen Mitwirkungsgremien.

Sie ist daher ein geeignetes Diskussionsforum, um unterschiedliche Auffassungen und Interessen der Eltern abzustimmen.

Informationen der Schulleitung sollen so über die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften an alle Eltern weitergegeben werden.

Entscheidungen, die in der Schulkonferenz zu treffen sind, sollten vorher in der Schulpflegschaft besprochen und beraten werden.

Die Schulpflegschaft kann auch eigene Anträge an die Schulkonferenz richten, über die dort abgestimmt wird.

 

Die Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist das oberste Mitwirkungsorgan der Schule.

Dort arbeiten die Vertreter/innen der Eltern und die Vertreter/innen der Lehrer/innen zusammen.

Die Anzahl der Mitglieder dieser Konferenz hängt von der Größe der Schule ab. Die Schulkonferenz muss an Schulen mit bis zu 200 Schülerinnen und Schülern 6 Mitglieder haben und kann in der Geschäftsordnung erweitert werden.

Den Vorsitz hat immer die Schulleitung, allerdings ohne Stimmrecht, es sei denn, es entsteht bei einer Wahl eine Pattsituation. Dann ist die Stimme der Schulleitung ausschlaggebend.

Die Schulkonferenz berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten.

Die vielfältigen Aufgaben der Schulkonferenz sind in § 65 Schulgesetz geregelt. Das Schulgesetz unterscheidet je nach Aufgabe der Schulkonferenz zwischen umfassenden Gestaltungsrechten, der Zustimmung zu Vorschlägen der Schulleitung oder des Schulträgers, der Verabschiedung von Grundsätzen, Vorschlägen oder Stellungnahmen.

 

Die Klassenkonferenz

Dieser Punkt gilt nicht, wenn es um die Leistungsbewertung einzelner Schüler/innen geht!

Mitglieder der Klassenkonferenz sind die Lehrerinnen und Lehrer, die in der Klasse unterrichten, sowie das in der Klasse eingesetzte weitere pädagogische und sozialpädagogische Personal.

An den Sitzungen der Klassenkonferenz nehmen die/ der Vorsitzende der Klassenpflegschaft sowie die Stellvertretung mit beratender Stimme teil.

Wahlen

Die Mitglieder der Mitwirkungsgremien werden für ein Schuljahr gewählt.

Die Wahlen in den Klassenpflegschaften sollten in den ersten drei Wochen nach Unterrichtsbeginn stattfinden, die Wahlen in der Schulpflegschaft in den ersten fünf Wochen. Zu den Sitzungen lädt die oder der bisherige Vorsitzende ein. Wenn das nicht möglich ist, über-nimmt diese Aufgabe in der Klassenpflegschaft die Klassenlehrer/in, in allen anderen Fällen die Schulleiterin oder der Schulleiter.

Für das Verfahren in den schulischen Mitwirkungsgremien ist § 63 SchulG verbindlich, für die Wahlen zu diesen Gremien § 64 SchulG. Die Schulkonferenz kann ergänzende Verfahrens- und Wahlvorschriften erlassen.

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Der  „Eil-Ausschuss“

Sollten wichtige Thema kurzfristig zur Entscheidung kommen müssen, die Zeit für eine „ordentlich“ einberufene Konferenz aber nicht mehr ausreichen, tritt der „Eil-Ausschuss“ zusammen.

Gewählt wird er von den Mitgliedern der Schulkonferenz. Er hat dann volle Entscheidungsvollmacht.

Er setzt sich zusammen aus:

  • einer Vertretung der Elternschaft
  • einer Vertretung der Lehrerschaft
  • der Schulleiterin/ des Schulleiters

 

Elternvertretung nach außen

Die Schulleiterin/der Schulleiter vertritt die Schule nach außen gegenüber dem Schulträger, der Schulaufsicht und der Öffentlichkeit. Sie oder er ist dabei an die Beschlüsse der Schulkonferenz gebunden, soweit deren Entscheidungsbefugnis reicht.

Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen der Eltern nach innen gegenüber der Schulleitung und den Schulmitwirkungsgremien.

Wer als Vorsitzende/r eines Elterngremiums nach außen auftritt, kann dabei nicht für die Schule sprechen. Schulträger und Schulaufsicht hören Vertreter/innen der Eltern häufig unmittelbar an. In solchen Fällen sollte selbstverständlich sein, dass sie allein die Beschlüsse ihrer Gremien vertreten und nicht ihre persönliche Meinung als „den Elternwillen“ vortragen.

Schulpflegschaften können örtlich und überörtlich zusammenarbeiten und ihre Interessen gegenüber Schulträger und Schulaufsicht wahrnehmen. Solche Stadt- und Gemeindeschul-pflegschaften arbeiten in vielen Orten des Landes erfolgreich.

 

Elternmitwirkung auf Landesebene

In schulischen Angelegenheiten von allgemeiner und grundsätzlicher Bedeutung wirken Eltern auch auf Landesebene mit. Diese Mitwirkung beim Ministerium für Schule und Weiterbildung wird durch organisierte Elternverbände wahrgenommen, die mindestens eine Schulform vertreten.

Das Ministerium lädt diese Elternverbände mindestens halbjährlich zu einem Gespräch über schulische Angelegenheiten ein.

Über die Elternverbände erhalten die Elternvertretungen in den Schulen zusätzliche Informationen für ihre Arbeit. Für diese Verbände darf man in der Schule zur Unterstützung ihrer Mitwirkungsaufgaben Spendenaktionen veranstalten, wenn dabei Freiwilligkeit und grundsätzliche Gleichbehandlung beachtet werden.

Schulische Angelegenheiten von allgemeiner und grundsätzlicher Bedeutung, an denen auf Landesebene die Elternverbände und die anderen Verbände und Organisationen des Schul-lebens beteiligt werden, sind nach dem Schulgesetz vor allem:

  • Änderungen des Schulgesetzes
  • Richtlinien und Lehrpläne
  • Ausbildungs- und Prüfungsordnungen
  • Schulversuche
  • Regelungen über die Abstimmung zwischen schulischer und betrieblicher Ausbildung